WeckerMk2 - Wie geht es weiter?
Grundidee
Nun da der erste Prototyp abgeschlossen wurde, widme ich mich der Entwicklung der zweiten Iteration meines Wecker-Projektes. Dabei möchte ich einerseits mein Skill-Set bezüglich der Programmierung erweitern, meine Arbeit mit verschiedenen Bauteilen und ihren Libraries fortsetzen, und einige weitere Funktionen im Vergleich zum ersten Prototypen hinzufügen.
Der Mk1 war fähig, die einfachste Alarm-Funktion zu erfüllen. Nun sollen folgende weitere Funktionen hinzukommen:
- Sommer- und Winterzeit sollen unterschieden und beachtet werden
- Neben einem Weckton soll der Gebetsruf abgespielt werden
- die richtigen Gebetszeiten sollen entweder berechnet, oder abgefragt werden
- das Wetter/ die momentane Temperatur soll angezeigt werden
Da der Funktionsumfang sehr zugenommen hat, werden weitere Bauteile benötigt. Um die Funktionen zu realisieren verwende ich folgende Bauteile:
WeckerMk1 fertiggestellt - Aufbau der Platine und Gehäusedesign
Einige Wochen, nachdem ich die Platinen in Fertigung gegeben habe, kamen diese auch bei mir Zuhause an, und ich konnte diese genauer unter die Lupe nehmen. Es war schön zu sehen, wie etwas, was man zuvor aus seinen groben Ideen in einem Programm zusammengeführt hat, plötzlich in den eigenen Händen liegt. Die Vorfreude und die Aufregung waren riesengroß. Also hab ich mich so schnell es ging an den Lötkolben gesetzt und angefangen, die Platine fertigzustellen.
Mein Einstieg ins Homelabing
Seit längerem hat sich bei mir der Wunsch geäußert, unabhängiger in der digitalen Welt zu werden. Dazu gehört allem voran das Zurückgewinnen der Kontrolle über die eigenen Daten und das Durchbrechen Inkompatibilität verschiedener Plattformen wie Linux und Apple. Im Zuge dessen hab ich mich sehr mit NAS (Network Attached Storage), Heimservern und Netzwerken beschäftigt. Und ziemlich schnell den Entschluss gefasst: “Das brauche ich auch”. Somit fing ich an, extrem viele Artikel zu dem Thema zu lesen und etliche Videos anzuschauen. So hatte ich sofort ein großen Input an Möglichkeiten, gängigen Methoden und Zugang zu einem umfassenden Grundverständnis von Heimnetzwerken. Ziemlich hilfreich waren verschiedene Youtube-Kanäle wir Ardens, Switch and Click und Hardware Haven, die mit ihrer Darstellung eigener Projekte und Erfahrungen bereits auf einige Schwierigkeiten hinwiesen.